Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern

Der oberste Grundsatz für Elternarbeit an der Schule ist das gegenseitige Vertrauen.
Eltern und Lehrer haben ein Ziel: Das Wohl der Kinder!

Ziel unseres Engagements ist also das Wohl und die Weiterentwicklung der Kinder, aber auch
das Erkennen und Gegensteuern von Fehlentwicklungen.

Elternmitwirkung findet grundsätzlich in drei Ebenen statt:

1. Die offiziellen Mitwirkungsgremien;
2. die aktive Mitwirkung in Arbeitskreisen;
3. die Mitwirkung bei Festen und Feiern sowie außerschulischen Veranstaltungen.

1. Die offiziellen Mitwirkungsgremien:

a) Klassenpflegschaft (alle Eltern einer Klasse)
b) Schulpflegschaft (Vorsitzende der Klassenpflegschaften)
c) Schulkonferenz (6 gewählte Lehrer und 6 gewählte Eltern)

Die Eltern der Erstklässler werden zu Beginn des ersten Schuljahres durch die Schulleitung und die/den Schulpflegschaftsvorsitzende(n) gemeinsam schriftlich über die Mitwirkungsmöglichkeiten und die entsprechenden Gremien informiert.


2. Aktive Mitarbeit in Arbeitskreisen

Eltern-Mitarbeit findet aber nicht nur in diesen offiziellen Gremien, sondern vielmehr auch in täglicher Arbeit vor Ort statt.
Für wichtige Projekte und Vorhaben wird ein gemeinsames Konzept zur Durchführung erarbeitet und anschließend umgesetzt.

Durch die berufliche und soziale Kompetenz der Eltern ist es in vielfältiger Weise möglich, Projekte auf den Weg zu bringen, zu realisieren und Sponsoren anzusprechen.
Dieses Potential wird aber zurzeit nur in Ansätzen genutzt. Durch gezielte Anregungen könnte man hier noch effektiver werden.

Beispiele für Eltern-Mitarbeit sind:
a) Schulhofgestaltung: Eltern und Lehrer bemalten den Schulhof und bauten Spielgeräte.
Die Eltern waren von Anfang an an der Planung beteiligt.

b) PC's: Die ersten 15 PC's wurden 1998 als reine Elterninitiative in unsere Grundschule
gebracht und dann nach und nach den Lehrern und Schülern vertraut gemacht. Inzwischen erfreut sich das Projekt großer Beliebtheit bei den Lehrern und wird
bekanntlich auch von Öffentlichen Stellen gefördert. Die Eltern sind auch jetzt noch
an der weiteren Planung (Internet, Netzwerk usw.) beteiligt.
c) Das Projekt der Theaterpädagogischen Werkstätten Osnabrück "Mein Körper gehört mir" wurde 1998/99 auf Vorschlag der Eltern an die Schule gebracht und ist seitdem
fester Bestandteil des Schullebens der 4. Jahrgänge.
 

3. Mitwirkung bei Festen und außerschulischen Veranstaltungen

In allen Klassen finden Feiern zu besonderen Anlässen statt. Die Organisation erfolgt durch die Klassenlehrer und die Elternschaft. Diese Feste fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl
der Kinder und bieten den Eltern die Gelegenheit, sich näher kennen zu lernen.

Außerdem sind Eltern als Begleitung bei Klassenfahrten, Wandertagen, Sportfesten und anderen außerschulischen Veranstaltungen aktiv.


4. Status und Ziele

Über die Kontakte in den Gremien hinaus sollten Elternvertreter und Schulleitung einen regelmäßigen Gedankenaustausch pflegen. Gerade weil dann das Zusammenkommen sich
ohne konkreten Anlass ergibt, besteht hier die Möglichkeit, auf persönlicher Ebene Dinge im
Vorfeld zu besprechen und damit zeitlich abkürzen zu können. Es kommt zu einem intensiven
Miteinander.

Die Eltern sollten stets ausreichend und frühzeitig informiert werden, damit sie bei auftretenden Problemen und Fragen pädagogischer und verwaltungstechnischer Art Anregungen oder Einwände vorbringen können. Dadurch sind sie in der Lage, Ideen einzubringen und ihre Meinung zu sagen.

Eltern sollten ihre Rechte und Chancen zur Bereicherung des Schullebens nutzen, denn das fördert die gute Zusammenarbeit mit LehrerInnen und führt zu einem Klima der Offenheit
und des Vertrauens. Die Möglichkeiten zwischen Schule und Elternvertreter wechselseitiges
Vertrauen aufzubauen, sind zahlreich und sollten von beiden Seiten weiterhin bereitwillig genutzt werden.

Schule und Eltern sollten eine Erziehungspartnerschaft sein. Die Erreichung dieses Ziels setzt die Bereitschaft aller Beteiligten zur ernstgemeinten Zusammenarbeit voraus.
Die Schule unterstützt und begrüßt das Engagement der Eltern; die Eltern bringen ihrerseits
der pädagogischen Freiheit der Lehrer Vertrauen entgegen.

Das Engagement der Lehrer kann durch eine noch so große Bereitschaft der Eltern nicht
ersetzt werden. Deshalb muss wichtigster Punkt der Elternmitarbeit sein, im Interesse der
Kinder ein gemeinsames Fundament zum Erfolg der Institution "Grundschule Havixbeck" zu schaffen.


Schule ist für uns aktive Eltern und Lehrer ein Raum, in dem gemeinsam Entwicklungen gestaltet werden, damit am Ende alle stolz auf "ihre Schule" sind.